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Osterhase
Generationengerechtigkeit ernst nehmen - JuLis fordern: "Heute schon an Morgen Denken!"
Veröffentlicht am 14-12-08 um 14:51 Uhr

Mit Schokolade und einem lebendigen Osterhasen überraschten die Jungen Liberalen am vergangen Samstag unter dem Motto „Heute schon an Morgen denken“ die Besucher des Ingolstädter und Neuburger Weihnachtsmarktes. Mit der Aktion wollten die JuLis auf die mangelnden Chancen der jungen Generationen aufmerksam machen. "Jedes Kind in Deutschland kommt laut Statistischem Bundesamt mit mehr als Achtzehntausend Euro Schulden auf die Welt", sagte René Heidrich, der in das Hasenkostüm geschlüpft war. Eine Staatsverschuldung, die nach Ansicht der FDP Jugendorganisation nicht weiter anwachsen darf. "Es ist wie beim Doping im Sport," meint Jörg Drexler, Kreisvorsitzender der JuLis , "die Apelle nützen nichts, wir brauchen dringend ein konsequentes Verschuldungsverbot in Deutschland." Auch bei den Besuchern des Weihnachtsmarktes sorgte der Osterhase in der Adventszeit für Diskussionsbedarf. „Insgesamt haben wir viel positive Resonanz bekommen“, freut sich Drexler.

Die Aktion "Heute schon an Morgen denken" ist Teil einer Kampagne zum Thema Generationengerechtigekeit. Bereits am Mittwoch war der Landespressesprecher der JuLis Bayern, Manuel Röchrich zu Gast in Ingolstadt. Die JuLis hatten zusammen mit der Liberalen Hochschulgruppe Interessierte eingeladen, um über Zukunftschancen zu diskutieren.

Röchrich sieht vor allem in dem heutigen Rentensystem ein großes Problem: "Das jetzige Rentensystem wird meine Generation in die Armut führen. Die Zahl der Beitragszahler wird durch den Geburtenrückgang immer kleiner, die Zahl der Rentenempfänger dagegen immer höher. Das System ist nicht mehr bezahlbar.“ Nach Meinung der JuLis kann nur ein kapitalgedecktes Rentensystem helfen die Rente auch in Zukunft zu sichern. "Wer wie Norbert Blüm am jetzigen Rentensystem festhält, lässt die junge Generation finanziell ausbluten. Deutschland wäre es besser ergangen, wenn dieser Mann nie ein Sozialministerium von innen gesehen hätte", mahnte Röhrich.

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